Auschwitz.us ist keine Reinszenierung, sondern eine emotionale Übersetzung. Die Besucher sollen fühlen, nicht nachspielen. Sie sollen verstehen, wie leicht Gleichgültigkeit, Hass und Mitläufertum zur Katastrophe führen können – und wie wichtig Empathie, Mut und Zivilcourage in jeder Gesellschaft sind.
Jede Führung endet in einem Dialograum, in dem Besucher das Erlebte verarbeiten, Fragen stellen und Parallelen zur Gegenwart ziehen können. Das macht Auschwitz.us zu einem Ort des Lernens, aber auch der Begegnung – zwischen Generationen, Kulturen und Perspektiven.
Der Aufbau erfolgt in transportablen Modulen, die in wenigen Tagen auf Stadtplätzen errichtet werden können. Die erste Installation entsteht auf dem Friedrichsplatz in Kassel, einem symbolträchtigen Ort deutscher Kulturgeschichte. Anschließend wird die Ausstellung auf Tour gehen – durch Deutschland, Europa und langfristig weltweit.
Finanziert wird das Projekt durch Stiftungen, Spenden, Sponsoring und Eintrittsgelder. Langfristig soll es sich selbst tragen und zugleich als gemeinnütziges, nicht profitorientiertes Projekt wirken.
Auschwitz.us versteht sich als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es ist eine künstlerisch-pädagogische Antwort auf das wachsende Vergessen, den wiederkehrenden Antisemitismus und die Gefährdung demokratischer Werte. Unsere Aufgabe ist es, den Stimmen der Opfer Raum zu geben und die Besucher daran zu erinnern, dass „Nie wieder“ kein Satz aus der Geschichte ist, sondern ein Auftrag für die Zukunft.
immersive mobile Holocaust Gedenkstätte & Musical
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